Herstellung

Die Namensteine werden in der BOS Keramik GmbH in Velten hergestellt.
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Produktinformation

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Maße: verschiedene Formate
Material: Gebrannter Ton, glasiert
Gewicht: 4 bis 7 kg
Farbe: Natur oder Glasur nach Farbauswahl
Prägung der Schrift: DIN rounded vertieft

Die Fertigung der Formate, die Prägung der Schrift und das Glasieren sind Handarbeit. Bei der Herstellung entstehen Unterschiede in den Farben und Abweichungen in den Maßen bis zu 10%. Dies bedeutet leichte Differenzen in den Maßen, der äußeren Form und der Prägung Schrift.

Die Herstellungszeit beträgt etwa 4 Monate je nach Auftrags- und Wetterlage in der Ziegelei. Die Einhaltung der Trockenzeiten ist entscheidend in Vorbereitung auf den Brand. Bei Frost wird nicht produziert.

Das Verfahren sieht zwei Brände vor: Nach dem Prägen der Schrift in den weichen Ton und der ersten Trocknung erfolgt der Schrühbrand (auch Vorbrand) bei etwa 800 Grad. Der Hochbrand erfolgt nach dem Glasieren und Trocknung der Glasur. Die Abkühlung von über 1tausend Grad bis zur Entnahme dauert etwa 5 Tage.

Die Glasur bildet manchmal beim Brennen Krakeleerisse. Krakeleerisse sind eine feine Rissstruktur in der Glasur. Diese feinen Risse sind kein Qualitätsmangel. Die feine Zeichnung der Rissstruktur verleiht der Oberfläche einen besonderen Charakter. Diese Erscheinung ist eine natürliche Eigenschaft des Materials und wird nie gleich sein. Krakeleerisse können auch später durch natürliche Spannungen und Wetterlagen vor Ort auftreten.

Die Frostsicherheit der Namensteine im Boden wird vom Hersteller garantiert.

Stand: März 2025

Entuwrf Hans Brockhage
Historische Anlage in Baukeramik auf dem Dorotheenstädtischen Friedhof Berlin von Friedrich Eduard Hoffmann um 1900 erbaut

Stein, Ton ungebrannt
Namenstein im Klosterformat als Gestaltungselement des Bestattungshains des HVD auf dem Waldfriedhof Zehlendorf